Sword of Rome: Conquest of Italy, 362-272 BC
- Designer Wray Ferrell
- Verlag GMT Games
- Illustration Rodger B. MacGowan , Mark Simonitch
Tracke deine Ergebnisse mit Playnexi
Füge dieses Spiel zu deiner Sammlung hinzu und erfasse Partien, Punkte und Statistiken.
Kostenlos startenWas dich erwartet
Das Spiel simuliert die kriegerischen Auseinandersetzungen in Italien und Sizilien im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. mit Karten-gesteuerten Schlachten, Ereignissen und taktischer Bewegung auf einem historischen Landkarten-Setting. Spieler erleben politische Intrigen, verschiedene militärische Taktiken und den Kampf um Vorherrschaft im westlichen Mittelmeerraum. Die rund 100 Jahre Geschichte werden in neun Kartenspielrunden abgebildet, wobei jede Fraktion spezielle Fähigkeiten und diplomatische Optionen bietet.
Für wen ist das Spiel?
Sword of Rome richtet sich an erfahrene Kennerspieler und Experten, die komplexe historische Strategiespiele mit langer Spieldauer (etwa 6 Stunden) mögen. Das Spiel erfordert Geduld und strategische Planung, ist kein Familienspiel und setzt Interesse an Antike und Wargames voraus. Es gibt keinen Solo-Modus, da es für 2 bis 5 Spieler konzipiert ist.
So funktioniert's
Das Spiel basiert auf einem Campaign / Battle Card Driven-System, bei dem Ereigniskarten und Würfelwürfe das Kriegsgeschehen steuern. Die Spieler bewegen ihre Einheiten punkt-zu-punkt auf der Karte, nutzen variable Spielerfähigkeiten und reagieren auf historische Ereignisse. Diplomatie und strategische Planung sind essentiell, um die Kontrolle über Territorien zu gewinnen und die gegnerischen Mächte auszumanövrieren.
Das Besondere
Designer Wray Ferrell verwendet ein von Mark Herman entwickeltes System, das bereits in Paths of Glory verwendet wurde. Sword of Rome gewann 2004 den Charles S. Roberts Award als Bestes Pre-World War II Boardgame und den Origins Award als Bestes historisches Brettspiel. Es gehört zur Ancient-Reihe und besticht durch realistische Simulation und variable Spielerkräfte.
Auszeichnungen
2005
- 2004 Charles S. Roberts Best Pre-World War II Boardgame — Gewinner
- 2004 James F. Dunnigan Award — Nominiert
- 2004 Origins Awards Best Historical Board Game — Gewinner
- 2004 Walter Luc Haas Best Simulation — Gewinner
Pro
- Realistische historische Simulation mit über 100 Jahren Geschichte
- Variable Spielerfähigkeiten erhöhen die strategische Tiefe
- Ausgezeichnet mit mehreren Awards (Charles S. Roberts, Origins)
- Komplexes Campaign / Battle Card Driven System
Contra
- Sehr lange Spieldauer (ca. 6 Stunden)
- Keine Solo-Variante enthalten
- Hohe Komplexität erfordert Erfahrung und Geduld
Setting & Atmosphäre
Das Spiel spielt im antiken Italien und Sizilien zwischen 362 und 272 v. Chr. und bildet den römischen Eroberungsfeldzug in dieser Zeit ab, inklusive bedeutender historischer Figuren und Kulturen.
Tipp für Einsteiger
Beginne mit dem Grundsystem, um das komplexe Kampagnen- und Kartenmanagement zu verstehen, bevor du dich auf tiefere Strategien konzentrierst.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Sword of Rome ist für 2 bis 5 Spieler ausgelegt und enthält keinen Solo-Modus.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Eine Partie dauert etwa 360 Minuten, also rund 6 Stunden, was Geduld und Zeit erfordert.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Das Spiel richtet sich an Kennerspieler und Experten mit Interesse an komplexen Wargames und historischen Simulationen.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Sword of Rome nutzt ein bewährtes Karten-gesteuertes Kampfsystem von Mark Herman und bietet variable Spielerfähigkeiten mit einer realistischen antiken Kulisse.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund der Komplexität, langen Spieldauer und des Mindestalters von 12 Jahren ist Sword of Rome kein typisches Familienspiel.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Das Campaign / Battle Card Driven System kombiniert mit Point to Point Movement und variablen Spielerkräften macht das Spiel taktisch vielseitig.
Fazit
Sword of Rome ist ein anspruchsvolles, tiefgründiges Strategiespiel für Historiker und Wargame-Fans mit ausreichend Zeit. Für Gelegenheits- oder Familienspieler ist es wegen Komplexität und Dauer weniger geeignet.




















