1848: Australia
- Designer Helmut Ohley , Leonhard "Lonny" Orgler
- Verlag GMT Games , Double-O Games
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Kostenlos startenWas dich erwartet
In 1848: Australia baust du Eisenbahnstrecken und betreibst Bahngesellschaften in Australien. Du kaufst und verkaufst Aktien während der Aktienrunden, um Anteile an Bahngesellschaften zu erwerben. In den Betriebsrunden baust du Strecken, platzierst Stationen und kaufst Züge, um Einnahmen durch Streckenbetrieb zu erzielen. Dabei verwaltest du Kapital, das als Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet oder für den Ausbau zurückbehalten wird. Das Spiel endet, wenn ein festgelegter Zeitpunkt erreicht ist, und der Spieler mit dem höchsten Gesamtwert gewinnt.
Für wen ist das Spiel?
1848: Australia richtet sich an erfahrene Spieler, die komplexe Wirtschaftssimulationen und Eisenbahnspiele mögen. Mit einer Spieldauer von etwa 240 Minuten ist es ein abendfüllendes Kennerspiel für 3 bis 6 Spieler. Vorerfahrung mit 18xx-Spielen oder ähnlichen Wirtschaftsspielen ist hilfreich, da das Regelwerk und die Mechaniken anspruchsvoll sind.
So funktioniert's
Das Spiel besteht aus abwechselnden Aktienrunden und Betriebsrunden. In den Aktienrunden kaufst und verkaufst du Aktien von Bahngesellschaften über Auktionen und den Aktienmarkt. In den Betriebsrunden baust du Strecken, platzierst Stationen und betreibst deine Bahngesellschaften, indem du Züge kaufst und Routen fährst, um Einkommen zu generieren. Dabei spielen Mechaniken wie Auction/Bidding, Network and Route Building sowie Loans eine zentrale Rolle, wobei auch Besonderheiten wie unterschiedliche Spurweiten und spezielle Züge berücksichtigt werden.
Das Besondere
1848: Australia ist Teil der 18xx-Serie und übernimmt viele Regeln von Francis Treshams Original, bringt aber eigene Variationen ein. Die Designer Helmut Ohley und Leonhard "Lonny" Orgler integrieren Besonderheiten wie die Bank of England als öffentliche Gesellschaft und unterschiedliche Spurweiten in Australien. Obwohl es keine offiziellen Auszeichnungen erhielt, zeichnet sich das Spiel durch seine Tiefe und Komplexität innerhalb der 18xx-Reihe aus.
Pro
- Tiefgehende Wirtschaftssimulation mit Aktienhandel und Unternehmensführung
- Teil der etablierten 18xx-Serie mit bewährten Mechaniken
- Komplexe Netzwerk- und Streckenplanung mit verschiedenen Spurweiten
- Integration von speziellen Mechaniken wie Bank of England und speziellen Zügen
Contra
- Sehr lange Spieldauer von etwa 240 Minuten erfordert Geduld
- Hohe Komplexität und Anspruch, nicht für Einsteiger geeignet
- Keine offiziellen Auszeichnungen oder Preise
Setting & Atmosphäre
Das Spiel spielt im historischen Australien und simuliert den Eisenbahnausbau in verschiedenen Regionen mit unterschiedlichen Spurweiten. Die Welt konzentriert sich auf wirtschaftlichen Wettbewerb und Infrastrukturentwicklung im 19. Jahrhundert.
Tipp für Einsteiger
Nimm dir Zeit, um die Abläufe von Aktien- und Betriebsrunden zu verstehen, und starte idealerweise mit einfacheren 18xx-Spielen, wenn du neu in der Serie bist.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
1848: Australia ist für 3 bis 6 Spieler konzipiert und enthält keinen Solo-Modus.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Eine Partie dauert etwa 240 Minuten, was eine ausgedehnte Spielrunde bedeutet.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Erfahrung mit komplexen Wirtschaftsspielen oder der 18xx-Serie ist empfehlenswert, da das Spiel anspruchsvoll ist.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
1848: Australia unterscheidet sich durch die Einbeziehung der Bank of England, unterschiedliche Spurweiten und spezielle australische Züge innerhalb der 18xx-Serie.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund der hohen Komplexität und langen Spieldauer ist es nicht für Familien mit jüngeren Kindern geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Besonders sind die Kombination aus Auction/Bidding, Network and Route Building und Loans sowie die Integration von unterschiedlichen Spurweiten.
Fazit
1848: Australia ist empfehlenswert für Spieler, die komplexe wirtschaftliche Eisenbahnspiele und lange Spielrunden schätzen. Wer intensive Planung und Aktienhandel mag, findet hier ein anspruchsvolles Kennerspiel. Für Einsteiger ist das Spiel jedoch weniger geeignet.






























