Race for the Galaxy
- Designer Thomas Lehmann
- Verlag Rio Grande Games , ABACUSSPIELE , Albi , Ediciones MasQueOca , Feelindigo
- Illustration Martin Hoffmann , Claus Stephan
Tracke deine Ergebnisse mit Playnexi
Füge dieses Spiel zu deiner Sammlung hinzu und erfasse Partien, Punkte und Statistiken.
Kostenlos startenWas dich erwartet
Du baust ein Tableau aus Welten und Entwicklungen, spielst Karten aus der Hand und nutzt ihre Effekte, um Güter zu produzieren, zu handeln oder in Siegpunkte zu verwandeln. Runden laufen simultan ab: jede/r Spieler/in wählt heimlich eine Aktionsphase, nur die gewählten Phasen treten in Kraft – wer die Phase wählt, erhält einen Bonus. Das Spiel erzählt damit eine kompakte Geschichte von Expansion und Spezialisierung anhand eines Kartenstapels.
Für wen ist das Spiel?
Race for the Galaxy ist ein Kennerspiel für 2–4 Spieler (ab 12 Jahren) und eignet sich für Spieler, die komplexere Icon-Interpretation und Engine-Building mögen. Die Spieldauer ist mit ca. 60 Minuten ausgedehnt; Neueinsteiger sollten etwas Zeit für das Erlernen der Symbole und Effekte einplanen.
So funktioniert's
Kernmechaniken sind Hand Management, Multi-Use Cards und Follow. Jede Runde wählen die Spieler simultan eine Aktion (z.B. explore, develop, settle, produce, consume) – nur die gewählten Phasen passieren, aber alle profitieren davon; die Wähler erhalten zusätzlich einen Bonus. Karten dienen sowohl als Ressourcen als auch als dauerhafte Effekte im Tableau; das Abwerfen von Karten ist die Hauptkostenmechanik. Am Ende zählen die in deinem Tableau aufgeführten Siegpunkte plus erarbeitete VP-Chips.
Das Besondere
Designed von Thomas Lehmann, erschienen 2007 bei Rio Grande Games/Abacusspiele. Race for the Galaxy gewann 2008 den Fairplay À la carte und erhielt 2007/2008 mehrere Nominierungen (Meeples Choice Award, Golden Geek). Die Kombination aus simultaner Phasenauswahl und Multi-Use Cards unterscheidet es von klassischen rundenbasierten Card Games.
Auszeichnungen
2008
- 2008 Fairplay À la carte — Gewinner
- 2007 Meeples Choice Award — Gewinner
Pro
- Tiefes Engine-Building durch Multi-Use Cards
- Simultane Phasenauswahl sorgt für dynamische Interaktion
- Hohe taktische Tiefe bei relativ kurzer Spielzeit (ca. 60 Minuten)
- Mehrere Auszeichnungen und Nominierungen (z. B. Fairplay À la carte 2008)
Contra
- Icon-basierte Regeln können für Neueinsteiger schwer zu lesen sein
- Eher für Kennerspieler als für Familien mit jüngeren Kindern (ab 12)
- Erfordert Einarbeitung, um komplexe Kartenkombinationen zu überblicken
Setting & Atmosphäre
Science-Fiction-Setting: Aufbau galaktischer Zivilisationen durch Kolonisation von Welten und technologische/soziale Entwicklungen. Thema und Kartenbild transportieren Entdeckung, Handel und Expansion im Weltraum.
Tipp für Einsteiger
Lerne zuerst die Aktionsphasen und die wichtigsten Icons; spiele ein paar Partien, um typische Karteninteraktionen zu erkennen, bevor du tiefere Strategien entwickelst.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Das Grundspiel wird für 2–4 Spieler angegeben; laut Wikipedia erlauben Erweiterungen auch Solo-Varianten.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Die angegebene Spieldauer liegt bei ca. 60 Minuten; mit Erklärzeit und Icon-Einarbeitung kann eine Erstpartie länger dauern.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Grundlegende Erfahrung mit Kennerspielen ist hilfreich; das Verständnis der Iconographie erleichtert das Spiel deutlich.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Die Kombination aus simultaner Phasenauswahl und Multi-Use Cards macht Race for the Galaxy anders als rein rundenbasierte Card Games.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund der Icon-Komplexität und empfohlenem Mindestalter (12+) ist es eher für Familien mit älteren Kindern oder Kennerspieler-Haushalte geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Insbesondere die simultane Phasenauswahl zusammen mit Multi-Use Cards und Hand Management prägt das Spielgefühl.
Fazit
Kaufempfehlung für Kennerspieler, die kompakte, symbolintensive Kartenspiele mögen; für Einsteiger kann die Iconographie anfangs abschrecken. Gut, wenn du Engine-Building und simultane Entscheidungen bevorzugst.































