Pueblo
- Designer Michael Kiesling , Wolfgang Kramer
- Verlag Mojito Studios , Ravensburger AG , Game Harbor , JELLY JELLY GAMES , Maldito Games
- Illustration Jamel Akib , Wanjin Gill , Ole Höpfner , Joachim Krause , Jiyeon Lee , Pinball
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Kostenlos startenWas dich erwartet
In Pueblo baust du mit anderen Spielern Stein für Stein ein mächtiges Zuhause für den Häuptling. Dabei musst du deine farbigen Steine so platzieren, dass der Häuptling sie nicht sehen kann, denn Sichtbarkeit bringt Minuspunkte. Das Spielbrett ist ein kleines Quadrat mit einem äußeren Pfad, auf dem sich der Häuptling bewegt und Sichtlinien prüft. Die Herausforderung steigt mit jeder Runde, wenn mehr Steine gesetzt sind und die Sichtachsen komplexer werden. Wer am Ende die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt als Meisterbauer.
Für wen ist das Spiel?
Pueblo richtet sich an Kenner, die abstrakte Strategiespiele mit taktischem Tiefgang mögen. Mit einer Spieldauer von etwa 60 Minuten ist es ideal für Spieler, die sich auf eine fokussierte Partie einlassen wollen. Das Spiel ist ab 10 Jahren geeignet und verlangt kein Vorwissen, ist aber durch seine Mechaniken anspruchsvoll genug für erfahrene Spieler.
So funktioniert's
Pueblo nutzt Mechaniken wie Enclosure, Line of Sight und Tile Placement auf einem Square Grid. Spieler platzieren abwechselnd farbige und neutrale Steine auf dem Spielfeld. Der Häuptling bewegt sich außen auf einem Pfad und bewertet Sichtlinien auf die Steine. Sichtbare Steine bringen Minuspunkte, sodass du geschickt bauen musst, um deine Steine zu verstecken. Am Ende gewinnt, wer die wenigsten Punkte hat.
Das Besondere
Pueblo wurde von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer entworfen und gewann 2002 den österreichischen Spielepreis „Spiel der Spiele“. Es ist ein abstraktes Strategiespiel mit einzigartiger 3D-Komponente und der ungewöhnlichen Wertung als niedrigste Punktzahl gewinnt. Das Spiel ist Teil der Combinatorial-Familie und verwendet eine Perspektiven-Mechanik, die es von anderen abstrakten Spielen abhebt.
Auszeichnungen
2002
2002
2002
2002
- 2002 Meeples Choice Award — Nominiert
Pro
- Ausgezeichnet mit dem Spiel der Spiele 2002
- Taktische Tiefe dank Line of Sight und Enclosure
- Abwechslungsreiche Partien durch variablen Häuptlingspfad
- Geringe Spieldauer für ein Kennerspiel
Contra
- Nur für 2 bis 4 Spieler
- Fordernde Sichtlinien-Strategie erfordert Geduld
- Nicht für jüngere Kinder unter 10 Jahren geeignet
Setting & Atmosphäre
Das Thema basiert auf den Native American Pueblos der Southwest-Stämme Zuni und Hopi. Die Architektur und der Häuptling als zentrales Motiv geben dem abstrakten Spiel einen kulturellen Rahmen.
Tipp für Einsteiger
Konzentriere dich am Anfang darauf, die Sichtlinien des Häuptlings zu verstehen und deine Steine geschickt zu platzieren, um Minuspunkte zu vermeiden.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Nein, Pueblo ist für 2 bis 4 Spieler ausgelegt und unterstützt keinen Solomodus.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Eine Partie dauert etwa 60 Minuten, was eine kompakte Spielzeit für ein Kennerspiel ist.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Das Spiel ist ab 10 Jahren geeignet und erfordert keine speziellen Vorkenntnisse, aber etwas Erfahrung mit abstrakten Strategiespielen hilft.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Pueblo kombiniert Enclosure und Line of Sight mit einer 3D-Perspektive und einer Wertung, bei der die niedrigste Punktzahl gewinnt, was es einzigartig macht.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund der Komplexität und des Mindestalters von 10 Jahren ist Pueblo eher für Familien mit älteren Kindern oder erfahrene Spieler geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Die Line of Sight-Mechanik in Kombination mit Enclosure und Tile Placement auf einem Square Grid prägt das Spielerlebnis entscheidend.
Fazit
Pueblo ist eine klare Empfehlung für Fans von abstrakten Strategiespielen, die taktische Tiefe und thematisch dezent eingebundene Mechaniken schätzen. Für Einsteiger kann die Sichtlinien-Strategie anfangs komplex sein, lohnt aber die Einarbeitung.



















