Empires of the Middle Ages
- Designer Anthony F. Buccini , Jim Dunnigan , Redmond Aksel Simonsen
- Verlag Decision Games (I) , Hobby Japan , SPI (Simulations Publications, Inc.)
- Illustration Morgan Crusader Bible , Redmond Aksel Simonsen , Joe Youst
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Kostenlos startenWas dich erwartet
Du tauchst ein in die politische und wirtschaftliche Landschaft Europas von 771 bis 1467. Das Spiel bietet verschiedene Szenarien, vom Solospiel zur Zeit Karls des Großen bis zum umfassenden Grand Scenario. Mit Event-Karten, die historische Ereignisse wie Pest oder Belohnungen darstellen, veränderst du die strategische Lage. Du führst bis zu fünf Unternehmungen pro 25-Jahres-Turn durch, darunter Eroberung, Diplomatie und Verteidigung. Dabei beeinflussen Führungswerte, Sprachen, Religionen und soziale Zustände den Erfolg deiner Aktionen.
Für wen ist das Spiel?
Als Expertenspiel mit einer Spieldauer von etwa 360 Minuten richtet sich Empires of the Middle Ages an erfahrene Spieler ab 14 Jahren, die komplexe historische Simulationen schätzen. Die vielen Details und die lange Spieldauer erfordern Geduld und strategisches Denken. Vorerfahrung mit komplexen Wargames oder Civilization-Spielen ist von Vorteil, da das Regelwerk umfangreich ist.
So funktioniert's
Das Spiel nutzt Voting als zentrale Mechanik, integriert aber viele weitere Elemente wie Event-Karten, die zu Beginn jeder Runde gezogen werden. Jeder Spieler kann pro Runde mehrere Unternehmungen (Endeavors) ausführen, die je nach Art unterschiedliche Ergebnisse bringen. Die Resultate werden über sogenannte Year Cards ermittelt, die den Einfluss von Führungsqualitäten und sozialen Faktoren abbilden. Zusätzlich können Armeen und Flotten bewegt und Steuern erhoben werden. Das Spiel verzichtet auf Würfel und setzt stattdessen auf Karten zur Ergebnisbestimmung.
Das Besondere
Empires of the Middle Ages wurde von Jim Dunnigan, Anthony F. Buccini und Redmond Aksel Simonsen gestaltet und gewann 1980 den Charles S. Roberts Award als Bestes Pre-Twentieth Century Game. Es kombiniert politische, wirtschaftliche und militärische Aspekte des Mittelalters in einem komplexen Strategiespiel. Das Spiel gehört zur Familie der historischen Wargames mit Solitaire-Regeln und ist bekannt für seinen detailreichen historischen Hintergrund und die lange Spielzeit.
Auszeichnungen
- 1980 Charles S. Roberts Best Pre-Twentieth Century Game — Gewinner
Pro
- Komplexe Simulation mittelalterlicher Politik und Wirtschaft
- Solo-Modus für Einzelspieler enthalten
- Historisch fundierte Event-Karten mit viel Hintergrundwissen
- Charles S. Roberts Award Gewinner 1980
Contra
- Sehr lange Spieldauer von ca. 360 Minuten
- Hohe Komplexität, eher für erfahrene Spieler
- Regelwerk erfordert intensive Einarbeitung
Setting & Atmosphäre
Das Spiel spielt im mittelalterlichen Europa zwischen 771 und 1467 und behandelt historische Entwicklungen wie die byzantinische Geschichte und die Wikinger-Expansion. Thematisch steht die politische und wirtschaftliche Simulation dieser Epoche im Mittelpunkt.
Tipp für Einsteiger
Nimm dir Zeit für die Regeln und spiele zuerst einfache Szenarien, um die Mechaniken besser zu verstehen.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Ja, Empires of the Middle Ages enthält einen Solo-Modus für Einzelspieler.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Eine Partie dauert etwa 360 Minuten, was eine ausgedehnte Spielsession erfordert.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Das Spiel ist ein Expertenspiel und erfordert Erfahrung mit komplexen Strategiespielen und Wargames.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Es kombiniert Wargame-Elemente mit politischen und wirtschaftlichen Simulationen und verwendet Voting als Mechanik.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund der Komplexität und Spieldauer ist es eher nicht für Familien mit jüngeren Kindern geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Die zentrale Voting-Mechanik und der Einsatz von Event- und Year Cards zur Ergebnisbestimmung sind charakteristisch.
Fazit
Empires of the Middle Ages ist ein anspruchsvolles Expertenspiel, das vor allem Fans historischer Großsimulationen anspricht. Die lange Spieldauer und die Komplexität verlangen Engagement und sind für Gelegenheitsspieler weniger geeignet.



















