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Alice Chess

Alice Chess

2-2
Spieler
60
Minuten
9+
Alter
1953
Erschienen

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Was dich erwartet

In Alice Chess spielst du mit zwei Schachbrettern, auf denen sich die Figuren nach speziellen Regeln bewegen und zwischen den Brettern wechseln. Jeder Zug erfolgt auf einem der beiden Bretter, wobei die Figuren nach dem Zug auf das andere Brett transferiert werden. So entsteht ein neuartiges taktisches Erlebnis mit klassischer Schachbewegung, ergänzt durch das Grid Movement über zwei Ebenen. Die Herausforderung ist, die Positionen auf beiden Brettern im Blick zu behalten und die Zugmöglichkeiten optimal zu nutzen.

Für wen ist das Spiel?

Alice Chess richtet sich an erfahrene Schachspieler und Liebhaber abstrakter Strategiespiele, die bereit sind, sich auf eine ungewöhnliche Variante einzulassen. Mit einer Spieldauer von etwa 60 Minuten liegt es im Bereich eines klassischen Strategiespiels und erfordert keine besonderen Vorerfahrungen über die Standard-Schachregeln hinaus. Es ist kein Familienspiel, sondern eher für Kenner geeignet, die neue Herausforderungen suchen.

So funktioniert's

Das Spiel verwendet zwei Schachbretter, A und B, wobei das Standardspiel auf Brett A beginnt und Brett B leer ist. Figuren bewegen sich wie beim klassischen Schach (Grid Movement), jedoch nach dem Zug wird die Figur auf das korrespondierende Feld des anderen Brettes übertragen. Züge sind nur erlaubt, wenn das Zielquadrat auf dem gegenüberliegenden Brett frei ist. So entsteht eine doppelte Ebene der Bewegung, die taktische Tiefe und neue strategische Möglichkeiten eröffnet.

Grid Movement

Das Besondere

Alice Chess wurde 1953 von V. R. Parton erfunden und gilt als eine der bekanntesten Schachvarianten. Es ist einzigartig durch die Nutzung zweier Schachbretter und das Transferieren der Figuren zwischen diesen nach jedem Zug. Diese Mechanik unterscheidet es deutlich vom klassischen Schach und anderen Varianten. Das Spiel ist Teil der traditionellen Schachfamilie und wird von David Pritchards Encyclopedia of Chess Variants als eine der besten Varianten empfohlen.

Pro

  • Innovative Umsetzung des klassischen Schachs mit zwei Brettern
  • Erfordert strategisches Denken auf zwei Ebenen
  • Spieldauer von etwa 60 Minuten ideal für fokussierte Partien
  • Geeignet für zwei Spieler, die Abstraktes Strategiespiel mögen

Contra

  • Nur für zwei Spieler spielbar
  • Erfordert gute Schachkenntnisse
  • Nicht für Familien oder Gelegenheitsspieler geeignet

Setting & Atmosphäre

Das Spiel basiert auf klassischem Schachthema, erweitert um eine fantastische Komponente mit zwei Brettern. Inspiriert ist es vom Werk Lewis Carrolls „Through the Looking-Glass“, das durch Spiegelwelten und alternative Realitäten geprägt ist.

Tipp für Einsteiger

Konzentriere dich darauf, die Auswirkungen eines Zugs auf beide Bretter zu verstehen und plane mehrere Züge im Voraus.

Häufige Fragen

Ist das Spiel solo spielbar?

Alice Chess ist ausschließlich für zwei Spieler konzipiert und nicht solo spielbar.

Wie lange dauert eine Partie wirklich?

Eine Partie dauert etwa 60 Minuten, was einer klassischen Schachpartie entspricht.

Welche Vorerfahrung brauche ich?

Du solltest die klassischen Schachregeln gut kennen, da Alice Chess darauf aufbaut, aber eine neue Dimension hinzufügt.

Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?

Alice Chess unterscheidet sich durch die Nutzung von zwei Brettern und die Übertragung der Figuren nach jedem Zug, was neue strategische Möglichkeiten schafft.

Eignet sich das Spiel für Familien?

Aufgrund der Komplexität und der Mindestalterangabe von 9 Jahren ist es eher für erfahrene Spieler als für Familien mit jüngeren Kindern geeignet.

Welche Mechanik macht das Spiel besonders?

Das Grid Movement über zwei Schachbretter mit Figuren-Transfer nach jedem Zug macht das Spiel einzigartig.

Fazit

Alice Chess ist eine empfehlenswerte Schachvariante für Spieler, die das klassische Schachprinzip auf eine neue Art erleben wollen. Die doppelte Brettnutzung fordert das strategische Denken heraus, eignet sich aber primär für Kenner und Schachenthusiasten.