Sherlock Holmes Consulting Detective: The Thames Murders & Other Cases
- Designer Raymond Edwards , Suzanne Goldberg , Gary Grady
- Verlag Sleuth Publications , Space Cowboys , Angry Lion Games , Asterion Press , Äventyrsspel
- Illustration Bernard Bittler , Arnaud Demaegd , Nils Gulliksson , Neriac , Pascal Quidault , Stefan Thulin
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Kostenlos startenWas dich erwartet
Du trittst gegen andere Spieler und gegen Holmes selbst an, um Kriminalfälle im London des 19. Jahrhunderts zu lösen. Du durchsuchst Zeitungen, befragst Verdächtige und verfolgt Hinweise über Stadtpläne und Textabschnitte. Das Spiel verzichtet auf Würfel und Zufall; Entscheidungen und Schlussfolgerungen stehen im Mittelpunkt. Die Fälle sind narrativ aufgebaut und verlangen genaues Lesen und Kombinieren von Informationen.
Für wen ist das Spiel?
Eignet sich für Kennerspieler und Deduktionsfans ab etwa 13 Jahren; das Spiel unterstützt Solo- bis Gruppenpartien (1–8 Spieler) und richtet sich an Spieler, die Geduld für lange, textlastige Ermittlungen haben. Vorkenntnisse in Deduktionsspielen helfen, sind aber nicht zwingend nötig.
So funktioniert's
Als kooperatives Deduktionsspiel arbeitest du mit Narrative-Choice/Paragraph-Texten und Storytelling-Elementen, um Hinweise zu finden und Hypothesen zu prüfen. Du verwendest Stadtpläne und Dokumente, recherchierst in Zeitungsartikeln und befragst Personen, bis du eine Lösung präsentieren kannst. Es gibt keinen Würfelmechanismus; Erfolg beruht auf Schlussfolgerungen und dem richtigen Abwägen von Informationen. Der Spielablauf ist textbasiert und verlangt genaues Lesen und Nachverfolgen von Spuren.
Das Besondere
Das Spiel wurde von Raymond Edwards, Suzanne Goldberg und Gary Grady gestaltet und gewann 1985 das Spiel des Jahres sowie 1982 einen Charles S. Roberts Award (Best Fantasy Board Game). Es koppelt recherchierte viktorianische Atmosphäre mit reiner Deduktion ohne Zufall und gehört zur Sherlock-Holmes-Spielreihe bzw. Reihe von Mystery-Romanen.
Auszeichnungen
2012
2012
1985
- 2012 Lys Passioné — Finalist
- 1982 Charles S. Roberts Best Fantasy Board Game — Gewinner
Pro
- Reine Deduktion ohne Würfel oder Zufall
- Starke narrative Einbindung und recherchierte viktorianische Atmosphäre
- Spielbar solo oder in Gruppen (1–8 Spieler)
- Ausgezeichnete Anerkennung: Spiel des Jahres 1985
Contra
- Sehr textlastig; erfordert Ausdauer beim Lesen
- Partien sind mit ca. 120 Minuten ausgedehnt
- Nicht für Spieler, die Glücks- oder taktisch schnelle Spiele bevorzugen
Setting & Atmosphäre
Die Fälle spielen im viktorianischen London und bedienen Motive aus den Sherlock-Holmes-Erzählungen. Die Spielunterlagen und Stadtpläne bilden die Straßen und Schauplätze des 19. Jahrhunderts ab.
Tipp für Einsteiger
Nimm dir Zeit beim Lesen der Fälle und besprecht Hinweise gemeinsam; präzises Notieren hilft bei langen, textbasierten Ermittlungen.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Ja. Das Spiel unterstützt Solo-Spiel; players.min ist 1.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Die angegebene Spieldauer liegt bei etwa 120 Minuten; inklusive Lesen und Diskussionen kann es länger dauern.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Grundlegende Erfahrung mit Deduktions- oder narrativen Spielen ist hilfreich; das Spiel richtet sich an Kennerspieler.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Im Gegensatz zu vielen Deduktionsspielen verzichtet dieses Spiel komplett auf Würfel und Zufall und setzt auf textbasierte Narrative-Entscheidungen.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund des Textaufwands und des empfohlenen Mindestalters von 13 Jahren ist es eher für Familien mit älteren Kindern oder Erwachsenen geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Die Kombination aus Cooperative Game, Deduction und Narrative Choice / Paragraph-Texte prägt das Erlebnis.
Fazit
Wer narrative Deduktion und historisch recherchierte Fälle mag, findet hier ein anspruchsvolles, textlastiges Erlebnis. Für Spieler, die kurze, glücksbasierte Spiele bevorzugen, ist es weniger geeignet.








