Power Grid
- Designer Friedemann Friese
- Verlag 2F-Spiele , 2Tomatoes Games , 999 Games , Albi , Arclight Games
- Illustration Domonkos Bence , Antonio Dessi , Lars-Arne "Maura" Kalusky , Prapach Lapamnuaysap , Harald Lieske , Jorge Tabanera Redondo
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Kostenlos startenWas dich erwartet
Du baust ein Stromnetz, kaufst Kraftwerke in Auktionen und beschaffst Brennstoffe aus einem schwankenden Markt, um Städte mit Energie zu versorgen. Das Spielziel ist, zum Zeitpunkt, wenn ein Netz eine festgelegte Größe erreicht, die meisten versorgten Städte zu besitzen. Die Partie enthält wiederkehrende Entscheidungen zwischen Investition in effizientere Kraftwerke und dem Ausbau des eigenen Netzes.
Für wen ist das Spiel?
Power Grid ist ein Kennerspiel mit einer Spieldauer von etwa 120 Minuten und einem Mindestalter von 12 Jahren. Es richtet sich an Spieler, die ökonomische Planung, Auktionen und Marktmechaniken mögen. Für Einsteiger ist die Lernkurve moderat; Erfahrung mit Eurogames oder wirtschaftlichen Mechaniken hilft.
So funktioniert's
Runden bestehen aus Phasen wie Auktionen für Kraftwerke, Einkauf von Ressourcen an einem Markt und dem Ausbau von Verbindungen zu Städten (Network and Route Building). Die Auktion/ Bidding-Mechanik bestimmt, wer welche Kraftwerke bekommt; Income-Mechaniken sorgen für Einkommen, das wiederum in Ausbau und Ressourcen fließt. Catch the Leader- und Market-Elemente schaffen dynamische Interaktion und wirtschaftlichen Druck.
Das Besondere
Designed von Friedemann Friese, verbindet Power Grid Auktionen, Marktmanagement und Netzbau in einem klaren ökonomischen Rahmen. Das Spiel wurde 2004 u. a. mit dem Meeples Choice Award (winner, 2004) ausgezeichnet und war 2005 bei Spiel des Jahres als Empfehlung gelistet. Die deutsche Ausgabe basiert auf Funkenschlag und ist als strategische Wirtschaftssimulation bekannt.
Auszeichnungen
2005
2004
2004
- 2004 Meeples Choice Award — Gewinner
Pro
- Klares ökonomisches Gerüst mit Auktionen und Marktmechanik
- Hohe Interaktion durch Konkurrenz um Kraftwerke und Ressourcen
- Tiefgehende strategische Entscheidungen beim Netzbau und beim Upgrade von Kraftwerken
- Bekannter Designer: Friedemann Friese
Contra
- Lange Spieldauer (etwa 120 Minuten) erfordert Zeit und Geduld
- Moderate Lernkurve für Spieler ohne Erfahrung mit Wirtschaftsspielen
Setting & Atmosphäre
Das Spiel stellt den Aufbau und Betrieb von Stromnetzen dar; Spieler verbinden Städte über vorgegebene Routen und betreiben verschiedene Kraftwerkstypen. Die Thematik ist wirtschaftlich-technisch, ohne stark erzählerischen Fokus.
Tipp für Einsteiger
Konzentriere dich zuerst auf das Verständnis der Auktions- und Marktphase; plane Budget und Ausbau priorisiert, statt viele Spezialregeln gleichzeitig zu lernen.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Nein. Power Grid ist für 2–6 Spieler ausgelegt.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Die Spieldauer liegt bei etwa 120 Minuten; inklusive Aufbau und Erklärung solltest du etwas mehr Zeit einplanen.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Als Kennerspiel verlangt Power Grid Grundverständnis für Auktionen und Marktmechaniken; Erfahrung mit Eurogames ist hilfreich.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Power Grid kombiniert Auktionen mit einem schwankenden Ressourcenmarkt und Network-and-Route-Building; dadurch entsteht ein wirtschaftlich fokussiertes Spielerlebnis.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Durch Mindestalter 12 und die Spieldauer von etwa 120 Minuten ist es eher für erfahrene Familien mit älteren Kinder geeignet als für jüngere Familienrunden.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Die Verbindung aus Auction/Bidding, Market und Network and Route Building prägt das zentrale Spielerlebnis.
Fazit
Power Grid ist eine saubere, ökonomisch fokussierte Erfahrung für Kennerspieler, die Auktionen und Marktinteraktion schätzen. Empfehlenswert, wenn du Zeit für eine ausgedehnte Partie und ökonomische Planung mitbringst.



























