Imperial
- Designer Mac Gerdts
- Verlag PD-Verlag , eggertspiele , Rio Grande Games
- Illustration Matthias Catrein
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Kostenlos startenWas dich erwartet
Du schlüpfst in die Rolle eines internationalen Investors und kontrollierst durch Anleihen die Politik von bis zu sechs europäischen Imperien wie Österreich-Ungarn und Großbritannien. Du baust Fabriken, Flotten und Armeen auf, beeinflusst Kriege und Steuereinnahmen. Dabei wechselnde Allianzen und Konflikte prägen das Spielgeschehen. Imperial verzichtet auf Zufall durch Würfel oder Karten und setzt stattdessen auf strategisches Planen und Taktieren.
Für wen ist das Spiel?
Imperial richtet sich an Kennerspieler ab etwa 13 Jahren, die komplexe Wirtschaftssimulationen und politische Einflussnahme mögen. Die Spieldauer von rund 180 Minuten erfordert Geduld und strategische Tiefe. Vorerfahrung mit Eurogames oder Strategiebrettspielen ist hilfreich, um die Mechaniken wie den Rondel-Mechanismus gut zu verstehen.
So funktioniert's
Das Spiel nutzt den Rondel-Mechanismus, der festlegt, welche Aktionen ein Land ausführen kann, etwa Fabriken bauen oder Armeen bewegen. Spieler investieren in Staatsanleihen und erhalten dadurch Einfluss und Kontrolle über Länder. Mit Area Majority und Ownership bestimmst du politische Mehrheiten und damit die Richtung der Nationen. Vorteilskarten (Advantage Tokens) erlauben spezielle Aktionen oder Boni. So steuerst du wirtschaftliche und militärische Entwicklungen.
Das Besondere
Mac Gerdts entwarf Imperial als Teil seiner Rondel-Reihe und kombiniert Investment mit Area Majority und Political-Strategie. Es wurde 2006 für den Jogo do Ano nominiert und 2007 von der Jury des Spiel des Jahres empfohlen. Das Spiel verbindet wirtschaftliche Tiefe mit geopolitischem Setting im Europa vor dem Ersten Weltkrieg und hebt sich durch seinen würfellosen, planungsorientierten Ablauf ab.
Auszeichnungen
2007
2007
2007
- 2006 Jogo do Ano — Nominiert
- 2006 Meeples Choice Award — Nominiert
Pro
- Tiefgehende wirtschaftliche und politische Strategie
- Rondel-Mechanismus sorgt für taktische Planung
- Kein Zufall durch Würfel oder Karten
- Mehrspieler-Erlebnis mit bis zu 6 Spielern
Contra
- Lange Spieldauer von etwa 180 Minuten
- Hohe Komplexität erfordert Vorerfahrung
- Nicht für Spieler unter 13 Jahren geeignet
Setting & Atmosphäre
Imperial spielt im Europa der Zeit des Imperialismus vor dem Ersten Weltkrieg. Die Spieler investieren in die Großmächte Österreich-Ungarn, Italien, Frankreich, Großbritannien, das Deutsche Reich und Russland und beeinflussen deren politische und militärische Entwicklung.
Tipp für Einsteiger
Nutze die Vorteile des Rondels und plane deine Investitionen langfristig, um Einfluss in mehreren Ländern zu gewinnen.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Imperial ist für 2 bis 6 Spieler ausgelegt und unterstützt keinen offiziellen Solo-Modus.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Die Spieldauer liegt bei etwa 180 Minuten, also drei Stunden, inklusive Aufbau und Erklärzeit.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Das Spiel ist als Kennerspiel komplex und erfordert Grundkenntnisse in strategischen Eurogames und wirtschaftlichen Mechaniken.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
Imperial kombiniert Investment-Mechaniken mit einem Rondel-Aktionsrad und legt den Fokus auf politische Einflussnahme ohne Zufallselemente.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Aufgrund der Komplexität und der empfohlenen Altersgrenze ab 13 ist es eher für erfahrene Spieler als für Familien mit jüngeren Kindern geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Der Rondel-Mechanismus steuert die Aktionen der Länder und erfordert vorausschauende Planung.
Fazit
Imperial ist ein anspruchsvolles Strategiespiel für Spieler, die komplexe Wirtschaftssimulationen und politische Einflussnahme schätzen. Die lange Spieldauer und der strategische Anspruch machen es besonders für erfahrene Spieler empfehlenswert.
















