1861: Railways of the Russian Empire & 1867: Railways of Canada
- Designer Ian D. Wilson
- Verlag Grand Trunk Games
- Illustration Karim Chakroun , Erik Frobom
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Kostenlos startenWas dich erwartet
Du schlüpfst in die Rolle eines Investors im 19. Jahrhundert und baust Eisenbahnnetze im russischen und kanadischen Reich. Die Spiele nutzen das 18xx-System mit Phasen, die neue Mechaniken wie Auktionen, Fusionen und Aktienhandel einführen. Dabei gilt es, gegen staatliche Regulierung zu bestehen und strategisch zu investieren. Die Partien dauern oft mehrere Stunden und bieten eine stetige Steigerung von einfachen zu komplexeren Spielmechaniken.
Für wen ist das Spiel?
Die Spiele richten sich an erfahrene Spieler, die komplexe Wirtschaftssimulationen und Eisenbahnspiele mögen. Sie sind Kennerspiele mit einer langen Spieldauer von etwa sechs Stunden und erfordern Geduld und strategisches Denken. Vorerfahrung mit 18xx-Spielen ist hilfreich, aber die beiden Titel eignen sich gut als Einstieg in das System.
So funktioniert's
Du investierst in Eisenbahnunternehmen durch Auktionen und Aktienhandel, baust Netzwerke mit Streckenplättchen und kontrollierst Eigentum an Gesellschaften. Das Spiel kombiniert Mechaniken wie Auction / Bidding, Stock Holding und Network and Route Building. Im Verlauf kommen Phasen mit Fusionen und erweiterten Marktregeln hinzu, die das Spiel dynamisch und vielschichtig machen.
Das Besondere
Ian D. Wilson hat mit diesen 2020 erschienenen Spielen klassische 18xx-Mechaniken in einem einsteigerfreundlichen Setting umgesetzt. Die Spiele gelten als ideale Einstiegspunkte in die komplexe 18xx-Reihe, da sie Mechanik-Phasen gestaffelt einführen. Sie sind besonders auf erfahrene Spieler zugeschnitten und finden häufig auf 18xx-Conventions Einsatz als etwas kürzere Alternativen.
Pro
- Einführung in das 18xx-System mit gestaffelten Mechaniken
- Tiefe Wirtschaftssimulation mit Auktion, Aktienhandel und Streckenbau
- Geeignet für erfahrene Spieler mit Interesse an Eisenbahnspielen
- Lange Spielzeit für intensive Spieleabende
Contra
- Hohe Spieldauer von etwa 6 Stunden
- Nur für 3-6 Spieler, kein Solo-Modus
- Erfordert Vorerfahrung mit komplexen Wirtschaftsspielen
Setting & Atmosphäre
Das Spiel spielt im industriellen Zeitalter des 19. Jahrhunderts, als dampfbetriebene Eisenbahnen in Russland und Kanada ausgebaut wurden. Es simuliert die Herausforderungen beim Aufbau großer Eisenbahnnetze in diesen weitläufigen Ländern.
Tipp für Einsteiger
Nimm dir Zeit, die gestaffelten Mechaniken kennenzulernen, und starte mit dem Spiel als Einstieg in die 18xx-Reihe, um die Komplexität langsam zu erfassen.
Häufige Fragen
Ist das Spiel solo spielbar?
Nein, das Spiel ist für 3 bis 6 Spieler ausgelegt und unterstützt keinen Solo-Modus.
Wie lange dauert eine Partie wirklich?
Die Spieldauer liegt bei etwa 360 Minuten, also rund sechs Stunden, was einen ausgedehnten Spieleabend erfordert.
Welche Vorerfahrung brauche ich?
Das Spiel richtet sich an erfahrene Spieler und ist ein Kennerspiel; Vorerfahrung mit Wirtschaftsspielen oder 18xx hilft beim Einstieg.
Was ist der Unterschied zu ähnlichen Spielen?
1861 und 1867 führen 18xx-Mechaniken in Phasen ein und sind damit einsteigerfreundlicher als viele andere komplexe 18xx-Titel.
Eignet sich das Spiel für Familien?
Mit einem Mindestalter von 12 Jahren und hoher Komplexität ist es eher für Kenner als für Familien geeignet.
Welche Mechanik macht das Spiel besonders?
Die Kombination aus Auction / Bidding, Stock Holding und Network and Route Building prägt das einzigartige Spielerlebnis.
Fazit
1861 und 1867 sind empfehlenswerte Wirtschaftsspiele für Kenner der 18xx-Reihe oder solche, die es werden wollen. Die lange Spieldauer und Komplexität setzen allerdings Geduld und Vorerfahrung voraus.













